neue Werte und ein schlechterer TSH

Seit gestern habe ich die neuen Werte von der letzten Blutuntersuchung. Das heißt, alle Werte habe ich wegen der Telefonsprechstunde noch nicht, erstmal nur den TSH. Dieser ist wieder um einiges schlechter geworden, mein Endo sagt, das sei normal, dass die Schilddrüse am Anfang „herumspringen“ würde.
Das Ganze hat für mich zwei Seiten: Auf der einen bin ich beruhigt, denn durch den schlechten Wert erklärt sich natürlich mein schlechtes Befinden der letzten Wochen. Ich habe seit Weihnachten wieder das volle Programm, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verdauungsprobleme, kein Appetit und seit ein paar Tagen ein ganz heftiges Kloßgefühl – von der stagnierenden Abnahme mal gar nicht zu reden, die rückt da schnell in den Hintergrund.
Auf der anderen Seite bin ich maßlos angekotzt davon, dass die Werte wieder schlechter geworden sind. Erstens natürlich, weil es mir nicht gut geht. Aber auch, weil ich mir gerade ausmale, wie lange die Einstellerei wohl noch dauern wird. Nachdem ich auf die erste Dosis so gut reagiert habe, bin ich natürlich davon ausgegangen, dass es so weiter gehen wird. Ich wusste nicht, dass ein Wert wieder signifikant schlechter werden kann, trotz höherer Dosis!

Ich wusste von Anfang an, dass das alles seine Zeit brauchen wird und ich geduldig sein muss. Das konnte ich so annehmen. Ich war froh, dass sich eine Ursache gefunden hatte und war der Meinung, jetzt könnte es ja nur noch besser werden, was mir eine gewisse Gelassenheit beschert hat. Die Tatsache, dass es jetzt eben nicht besser, sondern wieder schlechter geworden ist, frustriert mich sehr. Die Einstellung läuft seit fast einem halben Jahr inzwischen und mir geht es kaum besser als vorher. Das kann doch nicht sein?!

Jetzt wurde die Dosis auf 75µg erhöht. Da ich mit Dosiserhöhungen aber auch meine Probleme habe, wird diese neue Dosis jetzt langsam eingeschlichen, ich nehme jetzt erstmal ungefähr 14 Tage im Wechsel 50µg und 75µg und dann erst steige ich komplett auf 75µg um. Das nächste Mal Blut genommen wird Ende März. Genug Zeit also, sich in Geduld zu üben… Nächste Woche gehe ich mal in der Praxis vorbei und hole meine übrigen Werte ab, mal sehen, wie die sich so entwickelt haben.


Nudeln mit einer Soße aus getrockneten Tomaten und Oliven

Das folgende Rezept beruht auf einem aus „Das große Pastakochbuch“ von Thomas Heider, erschienen im Könemann Verlag.

Für meine Variation dieser extrem leckere Nudeln mit Oliven und getrockneten Tomaten brauchen wir für zwei Personen:

80g getrockente Tomaten, feingeschnitten
120g entsteinte schwarze Oliven, halbiert oder geviertelt
400g Dosentomaten
eine Zwiebel, gewürfelt
zwei Knoblauchzehen, geschnitten
Salz
Pfeffer
Zucker

Öl zum Anbraten
Basilikum
Parmesan

Laut Rezept reicht das für 500g Nudeln. Das finde ich sehr sparsam, für 300g war es aber genau richtig. Hier wurden Spaghetti verwendet, Tagliatelle wären aber sicher auch eine sehr gute Wahl.

Nun geht’s los!
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Guacamole und Hummus

Die Wraps sind schon ein paar Tage her und ich habe von ihnen auch keine Fotos. Von was ich aber Fotos habe sind die Guacamole und der Hummus, die es dazu gab. Oder besser, meine Variationen davon, denn die echten Rezepte gehen anders.

Guacamole
In echter Guacamole hat Senf natürlich nichts verloren!

eine Avodaco
Cocktailtomaten nach Belieben
Knoblauch
ca ein TL Senf
Zitronensaft
Tabasco
Salz
Pfeffer

Das Avocadofleisch mit der Gabel grob zermanschen. Knoblauch klein schneiden, Zitronensaft, ein, zwei Spritzer Tabasco, Salz, Pfeffer und ein bisschen Senf dazu, alles vermischen. Cocktailtomaten vierteln, das Innere raus holen (die Schale kann dran bleiben), in Stücke schneiden und vorsichtig unterheben. Ein bisschen durchziehen lassen, nochmal abschmecken. Fertig!

Hummus
In echten Hummus gehört noch Tahina, eine Sesampaste. Die war leider nicht zu Hand, ging auch ohne. Dafür war Joghurt drin, der im Originalrezept sicher nicht vorkommt.

ein Glas Kirchererbsen
ca 70gr Naturjoghurt (1,5%)
Knoblauch nach Belieben
2 TL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Knoblauch schälen und die Zehen halbieren. Abgetropfte Kichererbsen, Joghurt und Öl dazu und mit dem Stabmixer ordentlich durchpürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Beides kann alleine auf einen Wrap oder als Grundlage für einen bunten Gemüsebelag dienen (ja, okay, Fleisch geht auch). Oder als Dip für Gemüsesticks.


Gemüse aus dem Römertopf. Und Süßkartoffeln.

Ich liebe Gemüse aus dem Römertopf. Es ist unkompliziert, passt zu vielem und schmeckt sehr lecker. Außerdem kann man einfach alles reinschmeißen, was gerade an Gemüse so da ist.
Das waren in diesem Fall: Paprika, Zucchini, Lauch, Schalotten, Möhren, Cocktailtomaten, Aubergine (nicht im Bild, lag gesalzen rechts daneben) und Knobi (ebenfalls nicht im Bild). Je bunter, desto besser!


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Yufka-Törtchen mit Pilz-Thymian-Füllung

Drüben bei perdre du poids habe ich Anfang Dezember ein wunderbar anzusehendes Rezept für gefüllte Yufka-Törtchen gefunden. Urspünglich stammt es wohl aus der Köstlich Vegetarisch, hier nun meine Version. Das Rezept reicht für 12 Törtchen, also ein Muffinblech voll:

240 g Yufkateig
100 g Kräuterseitlinge
150 g braune Champignons
4-5 Lauchzwiebeln
4 Zweige frischer Thymian
1-2 TL Olivenöl
200 g Frischkäse
2 Eier
Milch
Salz
Pfeffer

In ungefähr 50 Minuten werden sich diese Zutaten in das hier verwandelt haben:

Los gehts!

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Neues vom Spocht

Ich habs an anderer Stelle schon angedeutet, mit Sport ist es im Moment nicht so weit her bei mir.

Das hat verschiedene Gründe. Wirklich Lust hätte ich auf einen Kurs. Leider gibt es in meiner Nähe nichts passendes, selbst wenn ich bereit wäre, mehr Geld auszugeben als ich es bereit bin. Und ich weiß genau, irgendwas, wo ich gefühlt erstmal durch die halbe Stadt und dazu noch drei mal umsteigen (oder wahlweise 30 Minuten im Feierabendverkehr stehen) muss, das ziehe ich eh nicht lange durch.

Deswegen hatte ich ja zu joggen begonnen, aber mit der nicht vorhandenen Motivation in den letzten Monaten ist auch das wieder eingeschlafen. In der Stadt vorbei an all den „Unbeteiligten“ zu joggen ist ja eh immer so eine Sache, gerade als untrainerter und/oder übergewichtiger Mensch. Inzwischen wäre ich wieder einigermaßen motiviert, aber lasse mich von der frühen Dunkelheit schnell wieder demotivieren. Den Park, durch den ich unter anderem laufe muss ich wirklich nicht ohne Licht durchqueren, vor allem nicht mit Musik auf den Ohren und völlig auf mich konzentriert. Mal ganz abgesehen davon, dass ich meinen Gelenken mein derzeitiges Gewicht wohl auch nicht antun sollte.

Naja, letztendlich sind das natürlich alles nur Umschreibungen für „ich hab keine Lust“. Ich hoffe, dass das im Frühling wieder besser wird – bis dahin habe ich hoffentlich auch schon wieder ein paar Kilo runter, das wird wahrscheinlich helfen.

So oder so machte (und mache) ich mir aber wegen Sport auch keinen großen Druck. Dann kam Weihnachten und der zweite Feiertag und ich hatte nach drei Tagen Völlerei das Gefühl, eine Kugel zu sein. Vor allem der große Klops in meinem Bauch wollte nicht verschwinden. Da fiel mir ein, dass in einer Ecke des Arbeitszimmers ja noch mein alter Stepper vor sich hin staubte. Vor sicher über zehn Jahren angeschafft, in der Teenie-Zeit öfter mal genutzt, seit dem steht er rum, ist bei jedem Umzug mit dabei aber erfüllt sonst keinen Zweck mehr – nichtmal zur Raumverschönerung.

Bis zu dieser Woche! Kurz entschlossen zog ich ihn aus seiner Ecke, lud mir eine Folge einer Fernsehserie und legte los. Für ungefähr 30 Sekunden. Dann suchte ich erstmal das WD40. Danach quietschte der Stepper immer noch, aber nicht mehr so sehr. Es lief recht gut, ich war selber überrascht. Ich kam recht gut ins Schwitzen und der Bauchklops schien sich ein gutes Stück aufgelöst zu haben.

Und deswegen soll es nicht bei diesem einen Mal bleiben – blieb es auch nicht, ich stand gestern schon wieder drauf. Sogar für meine früher nervig in der Gegend herumschlakernden Arme habe ich eine Lösung gefunden: Denn im Gegensatz zu früher besitze ich inzwischen zwei „Gymnastikhanteln“, jede á 500gr. Mit denen in der Hand kann man die Bewegungen viel besser mitgehen oder gar parallel ein paar Übungen für die Arme machen.

Ich bleibe im Moment ungefähr 30 Minuten auf dem Stepper. Danach greife ich zu meinem neusten Kauf und beschäftige mich bis zum Ende meiner Serienfolge damit: Einem „Trainingsstab mit Latexzugbändern“ von Tchibo. Hier mal zwei Bilder, einmal galant in den Türrahmen geklemmt (kurz danach ist er runter gefallen) und einmal an diesen gelehnt:

Dazu gehört noch ein schwarzes Band für intensiveres Training. Wers richtig heftig mag, kann wohl auch beide Bänder gleichzeitig einklipsen. Mir reicht erstmal das türkise.

Kennt das Ding jemand? Es war zwar eine Broschüre mit Übungen dabei, aber ich wäre durchaus bereit für mehr. Leider finde ich im Netz dazu nichts.

Das wird auf jeden Fall das Programm der nächsten Wochen sein: Serie anschmeißen, mit Hanteln steppen und danach Kraftübungen. Der Kalorienverbrauch ist mir dabei auch relativ egal, mir geht’s vor allem darum, überhaupt mal wieder reinzukommen. Denn wirklich unsportlich bin ich ja nicht, ich hab nur so oft einfach keine Lust ;) Im Frühjahr werde ich dann neu überlegen.


Adventstiramisu

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber trotzdem möchte ich noch den diesjährigen Heiligabendnachtisch vorstellen:

Adventstiramisu

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Ich wiege zu viel

Ich wiege zu viel.

Das meine ich zum einen natürlich im Wortsinne. Aber, viel wichtiger: Ich wiege zu viel in dem Sinne, als dass mein aktuelles Gewicht einfach nicht mein Gewicht ist. Erst heute morgen wieder dachte ich beim Anblick der Zahl „Mist, doch wieder zugenommen“ um kurz danach zu realisieren, dass ich im Gegenteil sogar abgenommen hatte. So wenig komme ich mit diesen Zahlen klar, es ist, als würde ich sie nicht verstehen. Ich habe keine Verbindung dazu. Das ist einfach nicht mein Gewicht! Ich versuche seit ein paar Wochen Zwischenziele zu formulieren, Gewichtsabschnitte, die ich als nächstes anpeilen will. Das geht aber nicht, weil ich bei jedem Zwischenschritt denke „Das ist aber immer noch so viel! So viel wiege ich doch gar nicht!“ Die Zahl auf der Waage passt einfach nicht zu mir, sie passt nicht zu meinem Körper, sie passt nicht zu meinem Empfinden.

Seit sechs Wochen nehme ich nun die 50µg Tyhroxin und dieser Tage ist etwas erstaunliches passiert: mein Körper scheint langsam auch zu begreifen, dass er zu viel wiegt. Ich verliere Gewicht. Täglich. Ja, ich wiege mich im Moment täglich um ein Gefühl für Schwankungen zu bekommen. Um einschätzen zu können, ob eine scheinbar schlechte Abnahme nur ein Ausreißer ist – das könnte ich nicht, würde ich mich nur einmal die Woche wiegen. Da mich das tägliche Wiegen nicht weiter unter Druck setzt, werde ich auch erstmal so weiter machen.

Also, ich verliere Gewicht. Es ist ganz unglaublich, diese Woche war es wirklich jeden Tag ein bisschen weniger auf der Waage. Ich weiß, dass das sicher so nicht weiter gehen wird – allein die kommenden Weihnachtstage werden diesen Prozess eher nicht unterstützen. Dazu kommen zyklusbedingte Schwankungen und sicher noch zig andere Faktoren.

Trotzdem kann ich es wohl riskieren, folgende Tatsache festzuhalten: Ich nehme ab. Endlich. Und das ohne Diät zu halten. Ohne mich zu quälen, ohne die Welt zu verfluchen, ohne mich ständig zu fragen, was mit meinem Körper falsch läuft. Ohne Selbsthass. Im Moment sogar ohne Sport – wobei die letzten Tage recht aktiv waren, ich war viel zu Fuß unterwegs, einkaufen, Pakete zur Post bringen, diese Dinge.

Mein Körper scheint wirklich endlich verstanden zu haben, dass dieses Gewicht nicht sein Gewicht ist! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich darüber bin. Wie unfassbar erleichtert – denn natürlich hatte ich Angst, dass ich auch mit den Tabletten nicht abnehmen würde. Dass ich weiterhin gefangen sein würde von Kilos, die nicht meine sind. Die falsch sind an mir. Nun habe ich endlich ein bisschen Hoffnung, sehe optmistisch und motiviert in die Zukunft.

Was mich auch wieder zu den Zwischenzielen bringt. Ein Ziel ist ja, wieder in den Rock aus dem Header zu passen. Das wird aber wohl noch eine Weile dauern. Aber ich kam auf die Idee, dass ja auch meine anderen Zwischenziele nicht zwingend ein bestimmtes Gewicht sein müssen:

Es gibt zwei leichte Stoffhosen in meinem Schrank, die ich mir 2010 gekauft habe und die diesen Sommer nicht mehr gepasst haben. Die möchte ich 2012 im Sommer wieder tragen können.

Wenn es so weit ist, werde ich den Schrank weiter durchgehen. Ich habe schon einiges im Kopf. Der Rock oben ist da auch nur ein Zwischenschritt. Ganz am Ende steht eine Jeans, die mir vor zehn Jahren nach meiner ersten Abnahme das letzte Mal gepasst hat. Ob ich in diese jemals wieder passen werde, ist natürlich fraglich – auch ohne Gewichtsprobleme und SD Unterfunktion wiegt man mit über 30 einfach mal mehr als mit 20. Aber ich will trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben – immerhin entdecken mein Körper und ich uns gerade völlig neu, wer weiß, was da noch alles an Überraschungen auf uns wartet!

Allen, die sich hierher verirren wünsche ich ein wunderbares Weihnachtsfest! Vergesst die Kalorien und macht euch ein paar schöne Tage.


Smoothie aus Papaya, Orange und Banane

Das Wochenende war Geburtstagsbedingt recht kalorienlastig und vor allem fettlastig und hat zudem weit in den Montag hinein satt gemacht. Um den Vitaminhaushalt wieder ein wenig auf Vordermann zu bringen und den Magen etwas zu entlasten gabs einen großen Smoothie aus Papaya, Banane und Orange:

Ein großes Glas hat ca 220 kcal.

Einfach alles Obst schälen und in Stücke schneiden. Alles zusammen in die Küchenmaschine und mit Apfelsaft nach Belieben aufgießen, sonst wirds eher ein Brei. Ordentlich durchmatschen und dann entweder sofort genießen oder nochmal ab in den Kühlschrank damit.


Afrikanischer Erdnusseintopf

In der vergangenen Woche ein echtes Highlight auf den Tellern:
Dieser afrikanische Erdnusseintopf!

Im Rezept steht, dass Kohl und Möhren im Wasser vorgekocht werden sollen. Da dies meiner Meinung nach das Gemüse nur unnötig verwässert, habe ich darauf verzichtet und nachdem ich die Zwiebeln angebraten hatte das andere Gemüse dazu, ordentlich angeschwitzt und dann mit Brühe aufgegossen. Alles weitere habe ich nach Rezept gemacht. Vom Weißkohl haben wir ca 1200gr verwendet, was im Verhältnis zu den anderen Zutaten gut gepasst hat. Wer es weniger Kohl-lastig mag, kann die Menge auch gut reduzieren.

Ein ordentlich gefüllter Teller (ungefähr zwei Kellen voll) hat um die 370 kcal. Dazu gab es Reis, Brot passt aber auch.


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