Yufka-Törtchen mit Pilz-Thymian-Füllung

Drüben bei perdre du poids habe ich Anfang Dezember ein wunderbar anzusehendes Rezept für gefüllte Yufka-Törtchen gefunden. Urspünglich stammt es wohl aus der Köstlich Vegetarisch, hier nun meine Version. Das Rezept reicht für 12 Törtchen, also ein Muffinblech voll:

240 g Yufkateig
100 g Kräuterseitlinge
150 g braune Champignons
4-5 Lauchzwiebeln
4 Zweige frischer Thymian
1-2 TL Olivenöl
200 g Frischkäse
2 Eier
Milch
Salz
Pfeffer

In ungefähr 50 Minuten werden sich diese Zutaten in das hier verwandelt haben:

Los gehts!

Ich habe das erste Mal selber Kräuterseitlinge verarbeitet. Billig sind die Jungs nicht, zwei Stück haben knapp zwei Euro gekostet. Hier also die Hauptdarsteller in der Übersicht:

Yufkateig gibt’s beim Türken, verpackt kann er zum Beispiel so aussehen:

In der 400gr Packung befinden sich dann fünf solcher Blätter:

Dazu später mehr.

Jetzt werden erstmal die Pilze und Frühlingszwiebeln geschnitten. Die Pilze zur Seite stellen, die Zwiebeln werden angebraten (außerdem im Bild: die sehr fein geschnittene halbe Speisezwiebel, die in Ermangelung an ausreichend vorhandenen Frühlingszwiebeln noch hinzu gefügt würde):

Wenn die Zwiebeln ordentlich angeschwitzt sind, die Pilze dazu:

Diese anbraten und schonmal ein bisschen salzen. Sollte Wasser entstehen, abwarten, bis es verdunstet ist. Dann vom Herd und beiseite stellen.

Während die Pilze abkühlen den Thymian zupfen …

… Frischkäse, Eier, ordentlich Salz und Pfeffer dazu …

… und ordentlich verquirlen.

Das auch erstmal weg stellen, wir widmen uns jetzt dem Teig!
Dieser wird in ungefähr 10cmx10cm große Stücke geschnitten. Je nach Geduld der Küchenchefin können diese Stücke auch mal etwas ungleichmäßig ausfallen. Das macht aber nichts. Am Ende hat braucht man für ein Muffinblech einen Stapel von 12×3 also 36 Stücken:

Davon werden jetzt immer drei mit Milch bestrichen und dann versetzt zusammen geklebt:

Aufmerksame Beobachter_innen werden das Milchgeklekse außenrum bemerken. Das Ganze ist eine kleine Sauerei und defintiv auch der aufwändigste Teil des ganzen Rezepts. Immer drei Teile werden dann (in die vorher mit Öl ausgepinselten) Formen gesetzt. Am Schluss sieht das ungefähr so aus:

Man kann die drei Stücke auch jeweils einzeln in die Formen setzen und sozusagen erst in der Form zusammen fügen. Ich bin mir noch nicht sicher, welche Variante praktischer ist.

Jetzt die Pilze unterheben (das machen wir erst jetzt, damit die in der Wartezeit nicht unnötig vor sich hin wässern oder matschen) …

… und das alles in die Formen füllen:

Jetzt bei 180-200 Grad ab in den Ofen damit. Ich habe mich gegen die Umuft entschieden, da ich Bedenken hatte, der Teig könnte verbrennen.

Nach 15-20 Minuten sieht das Ganze dann so aus:

Anrichten und schmecken lassen (für den Salat im Hintergrund habe ich das erste Mal ein sehr leckeres Organgendressing ausprobiert, dazu ein andermal mehr):

Fazit:
Sehr, sehr lecker und ganz sicher auch ein Essen, das bei Gästen Eindruck schindet. Allerdings vertragen die Törtchen locker 100gr mehr Pilze und auch mit dem Thymian könnte man etwas großzügiger sein. Nächstes Mal dann!

Kalorien:
Kann ich nicht genau sagen, da auf der Teigverpackung keine drauf stehen. Für die Füllung musste ich Frischkäse mit Doppelrahmstufe verwenden, da Alnatura keinen fettreduzierten im Programm hat. So kommt die Füllung pro Stück auf ca 70 Kalorien. Mit Salat kann man als Vorspeise je nach Hunger der Beteiligten so zwei Törtchen pro Person rechnen.


Ein Kommentar on “Yufka-Törtchen mit Pilz-Thymian-Füllung”

  1. Lecker sehen sie aus und Deine bebilderte Anleitung ist ein Traum!
    Freut mich, dass sie Dir geschmeckt haben. :)


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.