Wintergemüse mit Klößen

Dieses Rezept stammt aus dem Buch “Vegetarische Küche”, erschienen im Parragon Verlag. Das Lesezeichen lag lange an dieser Stelle, doch für so ein Wintergericht wollte ich warten, bis es wirklich kalt würde. Was dann ja auch geschah. Juhu!


Wir brauchen jede Menge (Winter-)gemüse. Ich habe verwendet:

eine Kohlrübe (auch Steckrübe oder Butterrübe genannt)
zwei Kartoffeln
zwei Möhren
zwei Zucchini
zwei Lauchzwiebeln
eine Zwiebel
ca 425gr weiße Bohnen mit Suppengrün

Außerdem:
ca 50gr Butter oder Pflanzenöl
ca 600ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
Thymian (und wer mag noch zwei Lorbeerblätter)

Das Gemüse wird in mundgerechte Stücke geschnitten und die benötigte Menge Bohnen abtropfen lassen.


Die Butter in einem großen Topf zerlassen und das Gemüse (bis auf die Bohnen) hinein und ordentlich anschwitzen. Dann das Mehl dazu (ich siebe das immer gerne, damit es nicht klumpt) und mit anschwitzen. Anschließend das Tomatenmark, die Gemüsebrühe und Tyhmian dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Was man auf dem mittleren Bild sieht ist meine selbstgemachte Gemüsebrühenpaste. Die gebe ich meist einfach direkt ans Essen und gieße dann einfach mit Wasser auf. Unter Rühren aufkochen und dann abgedeckt 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil werden die Klöße bereitet. Für diese brauchen wir:
100gr Mehl
1 1/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
50gr vegetarisches (Zwiebel-)schmalz
2 EL frisch gehackte Petersilie
ca 4 EL Wasser

Die Zutaten werden zusammen gerührt (erst Mehl, BP und Salz, dann Schmalz und Petersilie dazu und dann das Wasser nach und nach dazu geben).

Aus diesem Teig sechs Klöße formen (im Rezept steht, dass das acht ergeben sollen, aber die wären mir zu winzig gewesen).

Jetzt die Bohnen zum Eintopf dazu, unterrühren und dann die Klöße obendrauf legen. Abdecken und noch ca 30 Minuten köcheln lassen. Vorsicht, die Klöße gehen fluffig auf und zerfallen dann wirklich sehr leicht, richtig umrühren kann man danach eigentlich nicht mehr.

Fertig ist ein sauleckeres und wärmendes Wintergericht!

Das schöne an diesem Essen ist, dass die Zutaten für den Eintopf recht beliebig zusammen gewürfelt werden können. Im Rezept waren noch zusätzlich angegeben zwei Porreestangen (vergessen zu kaufen, daher die Zwiebel) und eine Fenchelknolle (kommt mir nicht ins Haus). Außerdem waren die Bohnen im Original Wachsbohnen, die waren um Supermarkt des Vertrauens aber nicht zu finden. Sie könnten laut Buch auch genauso gut mit Kidneybohnen ersetzt werden und wer keine Kohlrübe mag oder bekommt kann diese zum Beispiel durch zwei Pastinaken ersetzen.

Kalorien:
Der Eintopf wie ich ihn gekocht habe hatte insgesamt gute 1300kcal und ergab ca. sechs Portionen. Dazu kommen pro Kloß 115kcal. Es darf also reingehauen werden!



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